
Was haben Essanfälle mit Erschöpfung und den Hormonen zu tun? Viel mehr, als wir alle denken. Die Ernährung zu reduzieren ist nicht immer nur eine Frage des Willens. Dauerstress ist eine hormonelle Reaktion, die über unsere Stressdrüsen, die Nebennieren gesteuert wird. Langjährige Überlastung bringt also auch das Energiesystem des Körpers aus dem Gleichgewicht. Diese Stressdrüsen sind wichtig für den Umgang mit Stress und für die Bereitstellung von Energie. Dauert die Belastung jedoch lange an – zum Beispiel durch anhaltenden Stress, zu wenig Schlaf, seelische Belastungen oder eine Erkrankung – arbeiten die Nebennieren weniger zuverlässig. Dadurch stehen dem Körper diese unterstützenden Hormone nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung. Gleichzeitig bleibt der Energiebedarf hoch, denn lebenswichtige Funktionen wie Herzschlag, Denken, Bewegung und Abwehrkräfte müssen weiterhin aufrechterhalten werden. In dieser Lage sucht sich der Körper einen anderen Weg, um Energie zu bekommen. Essen wird zur wichtigsten äußeren Energiequelle. Besonders Zucker und leicht verdauliche Kohlenhydrate liefern schnell Energie. Sie können Müdigkeit und Erschöpfung kurzfristig überdecken. Deshalb verspüren viele Betroffene häufig Hunger, vor allem auf Süßes oder kohlenhydratreiche Lebensmittel, oder sie haben das Bedürfnis, regelmäßig zu essen, um ein Absinken der Energie zu vermeiden. Wenn die körpereigene Energieversorgung mit Stress- bzw Energiehormonen nicht mehr ausreichend funktioniert, greift der Körper verstärkt auf Energie von außen zurück. Das ist ein sinnvoller Schutzmechanismus, damit der Alltag überhaupt noch bewältigt werden kann. Aber: häufiges Essen und starke Schwankungen des Blutzuckers können den Stoffwechsel zusätzlich beanspruchen und die Erschöpfung verstärken. Es entsteht ein Kreislauf aus Müdigkeit, Hunger und kurzfristiger Energiezufuhr. Frauen trifft dies leider viel stärker und ganz besonders ab ca Mitte 40. Denn dann sinken auch die Sexualhormone ab. Wir müssen also bei der hormonellen Stressachse und vor allem unserem Lebensrhythmus anfangen und nicht mit Intervallfasten.

Ös trogen-Facts: Was viele nicht wissen Östrogene sind echte Multitasker im Körper, denn sie beeinflussen nicht nur den Zyklus, sondern auch Leber, Stoffwechsel und Nervensystem. Leber & Cholesterin Fördern den Abbau von LDL („schlechtes“ Cholesterin) Unterstützen die Bildung von HDL („gutes“ Cholesterin) Sinkendes Testosteron kann das Verhältnis allerdings ebenfalls verschlechtern Wichtig: das Gleichgewicht Nicht nur einzelne Werte zählen, denn entscheidend ist das Zusammenspiel: Niedriges Progesteron bei normalem Östrogen → relative Östrogendominanz → kann das Nervensystem „überaktiv“ machen Mögliche Folgen: - Einschlafprobleme - Unruhiger Schlaf - Nächtliches Grübeln - Mehr Stress durch erhöhtes Cortisol Unterschätzt: DHEA: - Wichtig für Stoffwechsel, Entzündung & Insulinsensitivität - Niedrige Werte wirken sich eher negativ aus Östrogen entsteht auch außerhalb der Eierstöcke Bis zu 10 - 30 % werden schätzungsweise z. B. gebildet durch: - Körperfett - Stress - Insulin - Entzündungen 👉 Fazit: Entscheidend ist nicht nur ein Hormon sondern das Gleichgewicht im gesamten Hormonsystem. Einfach ein Östrogengel auf die Gelenke schmieren, kann zu Beschwerden führen, die man nicht dem Gel zuordnet: Haarausfall, Schlafstörungen, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Histamin, etc. Im Hormondetektivbüro geht es nicht um schnelle Lösungen oder starre Konzepte. - Sondern um dich. - Deine Geschichte. - Und das, was dein Körper wirklich braucht. - Mehr als Hormone. - Mehr als Programme. Eine individuelle Begleitung, die Zusammenhänge versteht und deine Gesundheit wieder tragfähig macht. Wenn du dich in diesen Worten wiederfindest und dir eine fundierte, persönliche Unterstützung wünschst, 👉 „…dann melde dich gerne bei mir.“ Ruf mich an unter: 0151 178 05919 Regina Fischer, Heilpraktikerin für ganzheitliche Hormonbalance und Frauengesundheit

Hashimoto betrifft nicht nur Frauen – auch Männer sind betroffen und Symptome werden leider zu oft noch auf Stress geschoben Hashimoto-Thyreoiditis wird eher als typische Autoimmunerkrankung bei Frauen wahrgenommen. Tatsächlich zeigt sich diese Erkrankung jedoch auch bei Männern. Wird aber vermutlich noch später erkannt als bei Frauen. Ein Grund dafür liegt in der unspezifischen Symptomatik, die häufig anderen Ursachen wie Stress, beruflicher Belastung oder altersbedingten Veränderungen zugeschrieben wird. Typische Anzeichen bei Männern können sein: anhaltende Müdigkeit und reduzierte Leistungsfähigkeit verminderte körperliche Belastbarkeit und Regeneration Gewichtszunahme trotz unveränderter Lebensweise Konzentrationsstörungen („Brain Fog“) Antriebslosigkeit und reduzierte Motivation oftmals auch unspezifische allergische Reaktionen Da diese Symptome schleichend auftreten, bleibt die zugrunde liegende Schilddrüsenproblematik häufig lange unentdeckt. Denn solange die Schildddrüse bzw der Hashimoto entzündet oder überfunktional ist, hat Man(n) ja echte Power. Kippt die Schilddrüse dann aber, wird es unangenehm. Eine frühzeitige und differenzierte Betrachtung der Schilddrüsenfunktion kann dazu beitragen, Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen abzuleiten. Denn ja, auch Männer können an Hashimoto erkranken und auch bei Männern reicht eine Schilddrüsentablette nicht aus, um die vielen Symptome gezielt abzufangen. Viele Männer scheuen sich tatsächlich, mit mir Kontakt aufzunehmen, weil Hormone ja eher mit Frauen in Verbindung gebracht werden. Aber die Schilddrüse ist halt auch 'Hormone'. Und Hashimoto ist eine Erkrankung aus dem Immunsysstem. Wir arbeiten also gezielt an Ursache und Wirkung. Und die Herren sind gerne eingeladen, sich an meiner Detektivarbeit als Betroffene aktiv einzubringen. Auf Spuren- und Lösungssuche. Damit Hashimoto nicht den Knick in der Karriere einläutet. Das muß nämlich nicht erst soweit kommen. 👉 Für eine strukturierte Einordnung der individuellen Situation kann ein kostenloser Beratungstermin sinnvoll sein: https://calendly.com/praxis-gesundundentspannt/30min

Seit der Hormontherapie nehme ich zu oder mein Schlaf wird nicht besser, die Haare werden trotzdem dünner’ das höre ich sehr häufig. Doch stimmt das wirklich? Viele Frauen beginnen eine Hormontherapie genau in einer Phase, in der sich ihr Körper ohnehin grundlegend verändert. Der Stoffwechsel wird langsamer, die Muskelmasse nimmt ab und damit sinkt auch der Energieverbrauch. Gleichzeitig verändert sich die Fettverteilung im Körper und Fett lagert sich vermehrt im Bauchbereich ein. Was viele nicht wissen: Gerade dieses Bauchfett ist hormonaktiv. Es kann, vereinfacht gesagt, somit selbst Östrogen bilden, ein Versuch des Körpers, den sinkenden Hormonspiegel auszugleichen. Die Gewichtszunahme ist daher oft nicht die direkte Folge der Hormontherapie, sondern Teil der natürlichen hormonellen Umstellung, die in den Wechseljahren stattfindet. Aber umsomehr ein weiterer Grund dafür, erstmal einen Hormonstatus zu erstellen, bevor man Hormone nimmt. Ähnlich verhält es sich auch mit einem weiteren häufigen Thema in dieser Lebensphase: Haarausfall. Durch das veränderte Verhältnis bzw Ungleichgewicht im Hormonorchester kann das Haar dünner werden oder vermehrt ausfallen. Auch hier ist nicht automatisch die Hormontherapie der Auslöser, vielmehr spiegeln sich die inneren hormonellen Veränderungen im gesamten Körper wider, einschließlich der Haarstruktur. Ein Zuviel an Hormonen kann allerdings auch zu Haarausfall führen. Deshalb meine Devise: testen, testen, testen. Oftmals fehlen auch einfach nur wichtige Nährstoffe, weil zu lange Jahre ungesund gelebt wurde. Das rächt sich dann in dieser Phase des Umbruches leider doppelt. Und auch das Thema Schlaf ist immer wieder zu überdenken. Hormone oder pflanzliche Mittel können nur dann greifen, wenn wir im Hintergrund zur Selbstfürsorge greifen. Das heißt: Schlafhygiene (dunkles, kühles Zimmer, keine Elektrogeräte, keine Smartwatches nachts, Kaffee mittags weglassen, rechtzeitig ins Bett gehen und vor allem: STRESS reduzieren und anfangen, an sich zu denken. Eine gut eingestellte Hormontherapie kann sowohl den Stoffwechsel als auch das hormonelle Gleichgewicht stabilisieren und dadurch Beschwerden sogar lindern. Dennoch ersetzt sie keine grundlegenden Faktoren wie regelmäßige Bewegung, gezielten Muskelaufbau und eine angepasste Ernährung und Selbstfürsorge mit Stresssoren-Abbau. Die entscheidende Frage ist also nicht: „Machen Hormone dick?“ oder „Verursachen sie Haarausfall?“, sondern vielmehr: Was verändert sich im Körper und wie gehen wir bewusst damit um? Denn die Wechseljahre beeinflussen den Stoffwechsel und viele körperliche Prozesse. Ob nun mit oder ohne Hormone. Und sie sind nicht in 3 Monaten weggezaubert

Gesundheit und dazu gehören auch deine Hormonbalance und der Verlauf der Wechseljahre, wird jeden Tag neu entschieden: durch dich. Nicht zweimal pro Woche im Fitnessstudio, nicht durch eine Diät im Frühjahr und nicht nur, wenn du dich motiviert fühlst. Sondern rund um die Uhr. Dein Körper reagiert ständig auf deine Ernährung, deinen Schlaf, deinen Stress, deine Gedanken, deine Bewegung und dein Umfeld. Jede Mahlzeit, jede Nacht, jeder Umgang mit Druck sendet Signale. Diese können stärkende oder belastende Impulse sein. Viele setzen auf Vitamine oder kleine Maßnahmen. Mal Fasten, mal eine Diät.. Das kann helfen, ist aber nur ein Teil. Wenn du den Rest der Zeit gegen deinen Körper arbeitest, kämpfst du dauerhaft gegen dich selbst. Eine Ernährung aus Fast Food, Zucker, Weißmehl und stark verarbeiteten Produkten auch vermeintlich gesunde Livestyle-Produkte….) bringt deinen Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht, fördert Entzündungen und setzt deine Zellen unter Stress. Und auch dein Medienkonsum wirkt: ständige Reize, Nachrichten, Vergleiche, Anspannung, oft bis in den Abend oder ins Bett hinein. Für deinen Körper macht es keinen Unterschied, ob die Gefahr real ist oder auf dem Bildschirm stattfindet. Stress bleibt Stress. Der Körper unterscheidet dabei nicht, ob die Gefahr real ist oder „nur“ auf dem Bildschirm stattfindet. Oder im Fernsehen bei Thrillern und Krimis (hört dazu gerne meinen hier verlinkten Podcast bzw Interview: https://youtu.be/quuEBOfLn90?si=SUIsiOdW2XwFevjy ). Stress bleibt Stress. Reizüberflutung,das Gefühl, immer reagieren zu müssen, kostet Energie. Auch für Menschen, die beruflich oder familiär keinen Stress haben. Es geht aber auch anders. Ein Körper, der gut versorgt ist, ausreichend schläft und nicht im Dauerstress lebt, kann regenerieren und wieder in Balance kommen, auch in den Wechseljahren. So gut eine Behandlung auch ist: Wenn dein Alltag dagegen arbeitet, bleibt ihre Wirkung begrenzt. ‚Gib mir etwas naturheilkundliches, damit es mi besser geht aber sage mir nicht, ich solle etwas ändern…‘ Eine Behandlung kann noch so gut sein, wenn dein Alltag dagegen arbeitet, wird sie immer nur begrenzt wirken. Gesundheit ist die Summe deiner täglichen Entscheidungen. Was mutest du deinem Körper jeden Tag zu und was gibst du ihm wirklich zurück? Gesundheit und dazu gehört auch die Hormonbalance und ggfls auch der Verlauf der Wechseljahre werden jeden Tag durch Dich neu entschieden. Das heißt, nicht 2 x die Woche im Fitnessstudio oder im Frühjahr durch eine Diät oder einen Detox. Nicht nur dann, wenn du dich motiviert fühlst. Sondern rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Der Darm als Zentrum unserer Gesundheit Der Darm ist weit mehr als nur ein Verdauungsorgan. Mit einer Länge von mehreren Metern und einer Oberfläche von etwa 300 bis 500 Quadratmetern bildet er die größte Kontaktfläche unseres Körpers zur Umwelt. In unserer Körpermitte gelegen, ist er ein komplexes und faszinierendes System, also ein wahres Wunderwerk. Die zentrale Rolle des Darms Eine der wichtigsten Aufgaben des Darms ist die Verarbeitung unserer Nahrung. Er sorgt dafür, dass die wertvollen Bestandteile aus unserer Nahrung herausgefiltert und dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig übernimmt er eine wichtige Schutzfunktion: Unerwünschte oder schädliche Stoffe werden erkannt, gefiltert und ausgeschieden. Doch die Aufgaben des Darms gehen weit über die Verdauung hinaus. Er spielt eine zentrale Rolle für viele grundlegende Prozesse im Körper: Er unterstützt das Immunsystem, denn ein großer Teil unserer Immunzellen befindet sich im Darm. Er ist an der Hormonsynthese beteiligt. Über das sogenannte Darmgehirn beeinflusst er auch unsere Gefühle und unsere Intuition. Die Herausforderung der Darmschleimhaut Die Darmschleimhaut steht täglich vor einer besonderen Herausforderung. Sie muss einerseits durchlässig genug sein, damit lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden können. Andererseits muss sie gleichzeitig eine wirksame Barriere gegen Schadstoffe, Krankheitserreger und Toxine bilden. Das bedeutet: Die Darmschleimhaut muss ständig zwischen „Freund“ und „Feind“ unterscheiden – eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe für unser Verdauungssystem. Häufige Verdauungsstörungen Wenn das empfindliche Gleichgewicht im Darm gestört ist, können unterschiedliche Verdauungsprobleme entstehen. Häufige Beschwerden sind zum Beispiel: Reizdarm oder Reizmagen Blähungen Gastritis Sodbrennen Verstopfung Durchfall Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Histaminose oder Leaky-Gut-Syndrom Übelkeit oder Erbrechen ohne akute Ursache Wenn der Darm andere Beschwerden beeinflusst Der Darm kann nicht nur Verdauungsprobleme verursachen. Auch andere gesundheitliche Beschwerden können mit einer gestörten Darmfunktion zusammenhängen, zum Beispiel: erhöhte Infektanfälligkeit Autoimmunerkrankungen Hautprobleme Kopfhaut- und Haarprobleme Diese Zusammenhänge zeigen, wie wichtig ein gesunder Darm für das gesamte Wohlbefinden ist. Die Rolle der Ernährung Eine entscheidende Grundlage für einen gesunden Darm ist die Ernährung. Idealerweise sollte sie: den Körper mit hochwertigen Nährstoffen versorgen ausreichend Energie bereitstellen Stoffwechsel und Zellerneuerung unterstützen unsere Zellen schützen Eine ungünstige Ernährung kann dagegen das Gegenteil bewirken und: zu wenig oder falsche Nährstoffe liefern oxidativen Stress und Entzündungen fördern Körper und Zellen langfristig schädigen Darmtests – sinnvoll oder irreführend? In den letzten Jahren sind zahlreiche online bestellbare Darm- und Stuhltests auf den Markt gekommen. Tatsächlich ist der Markt für solche Tests sehr groß , geschuldet sicherlich auch dem Leidensdruck vieler Menschen. Unfassbar teure Mikrobiomtests, aber keine Therapiehilfe?? Doch ein Stuhltest allein reicht in den meisten Fällen nicht aus, um die Ursachen von Darmproblemen wirklich zu verstehen. Die Interpretation solcher Ergebnisse ist komplex. Betroffene Laien sind damit meist überfordert und die dann angebotenen teuren Mittel können dabei ganz schnell in der Toilette landen - im wahrsten Sinne des Wortes.... Ein Ungleichgewicht der Darmflora hat unterschiedliche Gründe und Urachen. Ändere ich meinen Lebens- und/oder Ernährungsstil nicht, dann nützen mir auch teure Prä- und Probiotika nicht dauerhaft weitr. Ganzheitliche Betrachtung ist entscheidend Um Darmprobleme wirklich zu verstehen und sinnvoll zu behandeln, braucht es meist mehr als nur einen einzelnen Test. Der Darm ist ein hochkomplexes Organ und spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit. Er beeinflusst nicht nur Verdauung und Nährstoffaufnahme, sondern auch Immunsystem, Hormone und sogar unsere Intuition. Und im Gegenzug wird er auch von diesen Parametern mit beeinflusst. Umso wichtiger ist es, dieses empfindliche System zu pflegen, zu schützen und ganzheitlich zu betrachten.

Haarausfall bei Frauen kommt heute viel häufiger vor als früher. Neben Stress, Krankheiten oder Nährstoffmangel spielen oft Hormone eine wichtige Rolle. Besonders hormonelle Verhütungsmittel, hormonelle Erkrankungen oder Störungen im Hormonhaushalt können das Haarwachstum beeinflussen. Hier sind einige hormonelle Ursachen für Haarausfall: 1. Hormonelle Verhütung (die Pille) Bestimmte Gestagene in hormonellen Verhütungsmitteln wirken ähnlich wie Testosteron. Dadurch können sie die Haarfollikel verkleinern und das Haarwachstum beeinträchtigen. Wenn du die Pille absetzt, kann es zunächst zu vorübergehend stärkerem Haarausfall kommen, meist etwa 2–3 Monate später. Das ist eine typische Reaktion des Körpers. Mit der Zeit kann sich das Haarwachstum wieder normalisieren. 2. PCOS, Testosteron und Insulinresistenz Beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) ist der Testosteronspiegel oft erhöht oder der Körper reagiert empfindlicher darauf. Das kann zu Symptomen wie Akne, stärkerer Körperbehaarung und auch Haarausfall auf dem Kopf führen. Häufig hängt PCOS mit Insulinresistenz zusammen. Aber auch die Insulinsresistenz oder ein beginnender Typ-2 Diabetes beeinflussen den Testosteronspiegel. 3. Progesteronmangel Progesteron kann den Haarfollikel vor der Wirkung von Testosteron schützen. Während einer Schwangerschaft steigt der Progesteronspiegel stark an, weshalb viele Frauen dann besonders dichtes Haar haben. Wenn kein regelmäßiger Eisprung stattfindet, zum Beispiel bei PCOS, in den Wechseljahren ab ca 40 beginnend oder während der Einnahme hormoneller Verhütung, dann kann ein Progesteronmangel entstehen. 4. Schilddrüsenerkrankungen Sowohl eine Unterfunktion als auch eine Überfunktion der Schilddrüse können Haarausfall verursachen. 5. Östrogenmangel Östrogen unterstützt das Haarwachstum. Wenn der Östrogenspiegel niedrig ist, können unter anderem dünner werdendes Haar, trockene Schleimhäute oder sehr schwache Menstruationen auftreten. Ursachen können zum Beispiel auch niedriges Körpergewicht, Stress oder Essstörungen sein. 6. Zu viele Hormone Auch das Gegenteil kann problematisch sein: zu hohe Hormonmengen durch Medikamente, Hormoneinnahme ohne regelmäßige Kontrolle der Werte oder Nahrungsergänzungsmittel (z. B. DHEA oder Pregnenolon) können ebenfalls Haarausfall auslösen. Haarausfall erkennen und Ursachen finden Haarausfall beginnt häufig erst einige Monate nach der eigentlichen Ursache. Deshalb ist es manchmal schwierig, den Auslöser zu finden. Neben hormonellen Faktoren können auch andere Dinge eine Rolle spielen, zum Beispiel: Stress Krankheiten oder Operationen Mangel an Protein, Eisen oder Zink bestimmte Medikamente Oft reicht es nicht aus, nur eine Ursache zu behandeln. Manchmal müssen mehrere Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden. Geduld ist wichtig Haare wachsen langsam. Selbst wenn die richtige Ursache gefunden und behandelt wird, kann es mindestens drei Monate dauern, bis sich eine Verbesserung zeigt – manchmal sogar länger als ein Jahr. Der wichtigste Schritt ist daher, die zugrunde liegende Ursache zu finden und konsequent daran zu arbeiten. Und Geduld mitbringen.

Hättet Ihr das gewusst? Nach einem Schleudertrauma kann eine instabile Halswirbelsäule zurückbleiben, und ganz besonders im sensiblen Bereich der oberen Kopfgelenke verlaufen wichtige Nerven- und Gefäßstrukturen sowie Anteile des vegetativen Nervensystems. Chronische Mikroreize oder eine dauerhafte Fehlregulation können Mastzellen aktivieren. Die Folge kann eine vermehrte Histaminausschüttung sein. Typische Beschwerden wie Kopfdruck, Migräne, Schwindel, Herzklopfen, Schlafstörungen oder eine erhöhte Nahrungsmittel-Sensibilität können dadurch begünstigt werden. Wenn Mastzellen überreagieren und der Körper nicht zur Ruhe kommt Mastzellen sind wichtig für unsere Abwehr. Doch wenn sie dauerhaft oder falsch aktiviert werden, kann sich das auf viele Bereiche des Körpers auswirken. Sie können Entzündungsprozesse verstärken, die Schmerzempfindlichkeit erhöhen und das Nervensystem reizen. Typische Folgen sind: Juckreiz oder Hitzegefühle Blähungen, Krämpfe oder Durchfall Herzklopfen oder Schwindel innere Unruhe und Schlafstörungen Muskelschmerzen oder morgendliche Steifigkeit Histamin und Deine Mastzellen – die unterschätzten Dirigentinnen im Körper Viele Frauen kennen das Gefühl: Der Körper reagiert plötzlich empfindlicher. Die Haut juckt schneller, der Bauch ist sensibler, der Schlaf leichter gestört, das Herz klopft manchmal ohne erkennbaren Grund. Oft heißt es dann: „Das sind die Hormone.“ Oder: „Das ist der Stress.“ Doch hinter vielen dieser Beschwerden können kleine, hochaktive Immunzellen stehen, über die kaum jemand spricht: Mastzellen. Mastzellen kommen überall im Körper vor, z B in der Haut, in Schleimhäuten, im Bindegewebe, rund um Nerven und Blutgefäße. Sie sind so etwas wie Wachposten unseres Immunsystems. Sobald sie eine mögliche Gefahr wahrnehmen, setzen sie Botenstoffe frei. Das ist grundsätzlich sinnvoll und schützt uns. Doch manchmal reagieren sie zu stark oder zu häufig. Bei Aktivierung schütten Mastzellen unter anderem Histamin aus. Dieser Stoff ist mitverantwortlich für: 🕵️♀️ Juckreiz, Rötung und Schwellung 🕵️♀️ Schleimproduktion 🕵️♀️ Magensäure 🕵️♀️ Nervenreizungen wie Kribbeln oder Brennen 🕵️♀️ Verengung der Bronchien Aber das ist noch nicht alles. Mastzellen beeinflussen auch andere wichtige Stoffe im Körper, unter anderem solche, die Stimmung, Schlaf, Darmbewegung und Gefäße mitregulieren. Das bedeutet: Wenn Mastzellen aus dem Gleichgewicht geraten, können Beschwerden entstehen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Genau hier beginnt meine Arbeit. Denn viele Frauen, die zu mir kommen, haben eine lange Odyssee hinter sich. Reizdarm. Migräne. Fibromyalgie. „Psychisch.“ „Hormonell.“ Doch oft fehlt der Blick auf das Immunsystem und speziell auf die Mastzellen und deren Verbindung zu den Hormonen und der Darmgesundheit. Und ja, Histamin steht auch in engem Zusammenhang zum Stresshormon Cortisol aber auch zu Östrogen, denn ein hoher Östrogenspiegel macht uns empfindlicher für Histamin. Wer mehr dazu wissen möchte, darf sich gerne zu meinem Webinar: Histamin - der Wolf im Schaftspelz - anmelden: https://www.hormondetektivbuero.de/mein-buch-events/

Mein kleines privates Bowtech-Erlebnis aus dem Alltag Am vergangenen Wochenende waren wir mit Freunden gemütlich essen. Vom Flur aus betrat man das Restaurant durch eine große Glastür, die beim Hineingehen offenstand. Alles war entspannt, wir genossen den Tag. Irgendwann machten sich meine Freundin und ich auf den Weg zur Toilette im Keller. Inzwischen war die Glastür allerdings geschlossen und der große Hinweiszettel, der normalerweise daran hing, war weg. In ein Gespräch vertieft lief meine Freundin und darum leider mit ordentlich Schwung dagegen. Mit der Stirn, dem Wangenknochen und dem Handgelenk prallte sie gegen das Glas. Für einen Moment stand sie unter Schock. Und gleich konnte man beobachten, wie sich auf ihrer Stirn eine deutliche Beule bildete. Man konnte förmlich zusehen, wie die Stirn anschwoll und sich rötete. Auch am Wangenknochen entstand eine Schwellung. Ganz spontan wandte ich die sogenannten Bowtech-Notfallgriffe an. Ich sage oft, Bowtech wirkt ein wenig wie die Homöopathie unter den manuellen Therapien. Diese speziellen Griffe werden unter anderem bei Schockmomenten eingesetzt oder wenn es darum geht, Gewebe nach Verletzungen zu unterstützen, ähnlich wie man vielleicht zu Arnika Globuli greifen würde. Bis wir wieder an unserem Tisch ankamen, hatte sich bereits Erstaunliches getan: Die Schwellung auf der Stirn nahm anschließend auch nicht weiter zu, die Rötung stoppte sichtbar. Auch die Beule wurde nicht größer, im Gegenteil. Drei Tage nach dem Zusammenstoß sagte meine Freundin zu mir: „Ich bin so froh, dass du mir diese Griffe gesetzt hast. Ich kenne meinen Körper gut und normalerweise hätte ich eine ordentliche Beule und vor allem blaue Flecken davongetragen.“ Stattdessen verlief alles erstaunlich glimpflich. Sie erzählte mir sogar, sie habe schon beim Dessert gespürt, dass „etwas arbeitet“ in ihrer Stirn, gerade so als würde im Knocheninneren etwas sanft weggezogen oder reguliert. Klingt komisch, aber so fühlte es sich für sie an. 3 Tage später sieht man kaum noch etwas. Sie spürt auch nahezu nichts mehr. Und genau das ist für mich die kleine Magie von Bowtech: Wir Bowen-Therapeuten brauchen keine Globuli in der Tasche , unsere Hände genügen. Was ist Bowtech? Die Bowen Technik – kurz Bowtech – ist eine sanfte, manuelle Faszientechni, die über präzise gesetzte Impulse auf Muskeln, Sehnen und Faszien auch das Nervensystem anspricht. Zwischen den einzelnen Griffen entstehen bewusste Pausen, in denen der Körper beginnt, die gesetzten Reize zu verarbeiten und eigene Regulationsprozesse zu aktivieren. Bowtech versteht sich nicht als „Machen“, sondern als „Anstoßen“. Der Körper bekommt einen Impuls und nutzt seine eigene Fähigkeit zur Selbstregulation. Gerade in akuten Situationen, wie in diesem kleinen Erlebnis, zeigt sich für mich immer wieder, wie schnell der Körper reagieren kann, wenn man ihm den passenden Impuls gibt. Sanft. Minimalistisch. Und doch oft erstaunlich wirkungsvoll.

Hashimoto und die Milz „Ach, die Milz… ist doch nur so ein Nebenorgan, oder?“ Die Milz ist weit mehr als ein „Blutspeicher“. Sie ist ein aktives Immunorgan und spielt in der Autoimmunbiochemie eine viel zentralere Rolle, als die meisten denken. 1. Sie filtert dein Blut – ständig und gründlich. Vor allem kranke Zellen, stille Entzündungen und immunaktive Stoffe. Wenn dein Körper permanent Antigene verarbeiten muss, etwa durch Infektionen, Darmbelastungen oder Umweltgifte, wird die Milz überaktiv. Das führt zu einer chronischen Immunaktivierung. Autoimmunprozesse bleiben dadurch am Laufen. 2. Sie reguliert den Eisenstoffwechsel. Bei chronischer Entzündung hält die Milz Eisen zurück. Das Resultat: Ein dauerhaft niedriger Ferritinwert mit spürbaren Folgen für deine Schilddrüsenfunktion und deinen Energiestoffwechsel. 3. Sie reagiert sensibel auf Stress. Unter chronischem Druck oder Schlafmangel zieht sich die Milz buchstäblich zusammen. Das kann zu Entzündungsschüben, emotionalen Einbrüchen oder verstärkter Erschöpfung führen. Was heißt das konkret für dich? Hashimoto ist keine reine Schilddrüsenerkrankung. Auch nicht nur ein Darmthema. Und auch nicht mit ein bisschen NEMS oder Jod zu klären. Die Milz ist ein zentrales Bindeglied. Zwischen Entzündung, Eisenstoffwechsel, Immunaktivität und Hormonumwandlung.
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