Hormonbalance
Regina Fischer
Hormonetherapie macht dick und Haare dünn??
Seit der Hormontherapie nehme ich zu oder mein Schlaf wird nicht besser, die Haare werden trotzdem dünner’ das höre ich sehr häufig. Doch stimmt das wirklich?
Viele Frauen beginnen eine Hormontherapie genau in einer Phase, in der sich ihr Körper ohnehin grundlegend verändert. Der Stoffwechsel wird langsamer, die Muskelmasse nimmt ab und damit sinkt auch der Energieverbrauch. Gleichzeitig verändert sich die Fettverteilung im Körper und Fett lagert sich vermehrt im Bauchbereich ein.
Und auch das Thema Schlaf ist immer wieder zu überdenken. Hormone oder pflanzliche Mittel können nur dann greifen, wenn wir im Hintergrund zur Selbstfürsorge greifen. Das heißt: Schlafhygiene (dunkles, kühles Zimmer, keine Elektrogeräte, keine Smartwatches nachts, Kaffee mittags weglassen, rechtzeitig ins Bett gehen und vor allem: STRESS reduzieren und anfangen, an sich zu denken.
Eine gut eingestellte Hormontherapie kann sowohl den Stoffwechsel als auch das hormonelle Gleichgewicht stabilisieren und dadurch Beschwerden sogar lindern. Dennoch ersetzt sie keine grundlegenden Faktoren wie regelmäßige Bewegung, gezielten Muskelaufbau und eine angepasste Ernährung und Selbstfürsorge mit Stresssoren-Abbau.
Die entscheidende Frage ist also nicht: „Machen Hormone dick?“ oder „Verursachen sie Haarausfall?“, sondern vielmehr: Was verändert sich im Körper und wie gehen wir bewusst damit um? Denn die Wechseljahre beeinflussen den Stoffwechsel und viele körperliche Prozesse. Ob nun mit oder ohne Hormone. Und sie sind nicht in 3 Monaten weggezaubert
Viele Frauen beginnen eine Hormontherapie genau in einer Phase, in der sich ihr Körper ohnehin grundlegend verändert. Der Stoffwechsel wird langsamer, die Muskelmasse nimmt ab und damit sinkt auch der Energieverbrauch. Gleichzeitig verändert sich die Fettverteilung im Körper und Fett lagert sich vermehrt im Bauchbereich ein.
Was viele nicht wissen: Gerade dieses Bauchfett ist hormonaktiv. Es kann, vereinfacht gesagt, somit selbst Östrogen bilden, ein Versuch des Körpers, den sinkenden Hormonspiegel auszugleichen.
Die Gewichtszunahme ist daher oft nicht die direkte Folge der Hormontherapie, sondern Teil der natürlichen hormonellen Umstellung, die in den Wechseljahren stattfindet. Aber umsomehr ein weiterer Grund dafür, erstmal einen Hormonstatus zu erstellen, bevor man Hormone nimmt.
Ähnlich verhält es sich auch mit einem weiteren häufigen Thema in dieser Lebensphase: Haarausfall. Durch das veränderte Verhältnis bzw Ungleichgewicht im Hormonorchester kann das Haar dünner werden oder vermehrt ausfallen. Auch hier ist nicht automatisch die Hormontherapie der Auslöser, vielmehr spiegeln sich die inneren hormonellen Veränderungen im gesamten Körper wider, einschließlich der Haarstruktur.
Ein Zuviel an Hormonen kann allerdings auch zu Haarausfall führen. Deshalb meine Devise: testen, testen, testen. Oftmals fehlen auch einfach nur wichtige Nährstoffe, weil zu lange Jahre ungesund gelebt wurde. Das rächt sich dann in dieser Phase des Umbruches leider doppelt.
Und auch das Thema Schlaf ist immer wieder zu überdenken. Hormone oder pflanzliche Mittel können nur dann greifen, wenn wir im Hintergrund zur Selbstfürsorge greifen. Das heißt: Schlafhygiene (dunkles, kühles Zimmer, keine Elektrogeräte, keine Smartwatches nachts, Kaffee mittags weglassen, rechtzeitig ins Bett gehen und vor allem: STRESS reduzieren und anfangen, an sich zu denken.
Eine gut eingestellte Hormontherapie kann sowohl den Stoffwechsel als auch das hormonelle Gleichgewicht stabilisieren und dadurch Beschwerden sogar lindern. Dennoch ersetzt sie keine grundlegenden Faktoren wie regelmäßige Bewegung, gezielten Muskelaufbau und eine angepasste Ernährung und Selbstfürsorge mit Stresssoren-Abbau.
Die entscheidende Frage ist also nicht: „Machen Hormone dick?“ oder „Verursachen sie Haarausfall?“, sondern vielmehr: Was verändert sich im Körper und wie gehen wir bewusst damit um? Denn die Wechseljahre beeinflussen den Stoffwechsel und viele körperliche Prozesse. Ob nun mit oder ohne Hormone. Und sie sind nicht in 3 Monaten weggezaubert