Histamin - der Wolf im Schafspelz

Regina Fischer • 20. Februar 2026

Histamin und der instabile Nacken - Histamin und Östrogen

Hättet Ihr das gewusst?

Nach einem Schleudertrauma kann eine instabile Halswirbelsäule zurückbleiben, und ganz besonders im sensiblen Bereich der oberen Kopfgelenke verlaufen wichtige Nerven- und Gefäßstrukturen sowie Anteile des vegetativen Nervensystems.
 
Chronische Mikroreize oder eine dauerhafte Fehlregulation können Mastzellen aktivieren. 

Die Folge kann eine vermehrte Histaminausschüttung sein.

Typische Beschwerden wie Kopfdruck, Migräne, Schwindel, Herzklopfen, Schlafstörungen oder eine erhöhte Nahrungsmittel-Sensibilität können dadurch begünstigt werden.

Wenn Mastzellen überreagieren und der Körper nicht zur Ruhe kommt

Mastzellen sind wichtig für unsere Abwehr. 

Doch wenn sie dauerhaft oder falsch aktiviert werden, kann sich das auf viele Bereiche des Körpers auswirken.
 
Sie können Entzündungsprozesse verstärken, die Schmerzempfindlichkeit erhöhen und das Nervensystem reizen. Typische Folgen sind:
 
  • Juckreiz oder Hitzegefühle
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  • Blähungen, Krämpfe oder Durchfall
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  • Herzklopfen oder Schwindel
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  • innere Unruhe und Schlafstörungen
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  • Muskelschmerzen oder morgendliche Steifigkeit

Histamin und Deine Mastzellen – die unterschätzten Dirigentinnen im Körper

Viele Frauen kennen das Gefühl: Der Körper reagiert plötzlich empfindlicher. Die Haut juckt schneller, der Bauch ist sensibler, der Schlaf leichter gestört, das Herz klopft manchmal ohne erkennbaren Grund. Oft heißt es dann: „Das sind die Hormone.“ Oder: „Das ist der Stress.“
 
Doch hinter vielen dieser Beschwerden können kleine, hochaktive Immunzellen stehen, über die kaum jemand spricht: Mastzellen.
 
Mastzellen kommen überall im Körper vor, z B in der Haut, in Schleimhäuten, im Bindegewebe, rund um Nerven und Blutgefäße. Sie sind so etwas wie Wachposten unseres Immunsystems. Sobald sie eine mögliche Gefahr wahrnehmen, setzen sie Botenstoffe frei. Das ist grundsätzlich sinnvoll und schützt uns.
 
Doch manchmal reagieren sie zu stark oder zu häufig.
 
Bei Aktivierung schütten Mastzellen unter anderem Histamin aus. Dieser Stoff ist mitverantwortlich für:
 
🕵️‍♀️ Juckreiz, Rötung und Schwellung
 
🕵️‍♀️ Schleimproduktion
 
🕵️‍♀️ Magensäure
 
🕵️‍♀️ Nervenreizungen wie Kribbeln oder Brennen
 
🕵️‍♀️ Verengung der Bronchien
 
Aber das ist noch nicht alles. Mastzellen beeinflussen auch andere wichtige Stoffe im Körper, unter anderem solche, die Stimmung, Schlaf, Darmbewegung und Gefäße mitregulieren.
 
Das bedeutet: Wenn Mastzellen aus dem Gleichgewicht geraten, können Beschwerden entstehen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.
 
Genau hier beginnt meine Arbeit.
 
Denn viele Frauen, die zu mir kommen, haben eine lange Odyssee hinter sich. Reizdarm. Migräne. Fibromyalgie. „Psychisch.“ „Hormonell.“ Doch oft fehlt der Blick auf das Immunsystem und speziell auf die Mastzellen und deren Verbindung zu den Hormonen und der Darmgesundheit.

Und ja, Histamin steht auch in engem Zusammenhang zum Stresshormon Cortisol aber auch zu Östrogen, denn ein hoher Östrogenspiegel macht uns empfindlicher für Histamin.

Wer mehr dazu wissen möchte, darf sich gerne zu meinem Webinar: Histamin - der Wolf im Schaftspelz - anmelden: