Hashimoto und die Milz - was gerne übersehen wird

Regina Fischer • 11. Februar 2026

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Hashimoto und die Milz 
„Ach, die Milz… ist doch nur so ein Nebenorgan, oder?“

 
Die Milz ist weit mehr als ein „Blutspeicher“. Sie ist ein aktives Immunorgan und spielt in der Autoimmunbiochemie eine viel zentralere Rolle, als die meisten denken.

1. Sie filtert dein Blut – ständig und gründlich.
Vor allem kranke Zellen, stille Entzündungen und immunaktive Stoffe.
Wenn dein Körper permanent Antigene verarbeiten muss, etwa durch Infektionen, Darmbelastungen oder Umweltgifte, wird die Milz überaktiv.
Das führt zu einer chronischen Immunaktivierung. Autoimmunprozesse bleiben dadurch am Laufen.
 
2. Sie reguliert den Eisenstoffwechsel.
Bei chronischer Entzündung hält die Milz Eisen zurück.
Das Resultat: Ein dauerhaft niedriger Ferritinwert mit spürbaren Folgen für deine Schilddrüsenfunktion und deinen Energiestoffwechsel.
 
3. Sie reagiert sensibel auf Stress.
Unter chronischem Druck oder Schlafmangel zieht sich die Milz buchstäblich zusammen.
Das kann zu Entzündungsschüben, emotionalen Einbrüchen oder verstärkter Erschöpfung führen.

Was heißt das konkret für dich?

Hashimoto ist keine reine Schilddrüsenerkrankung.

Auch nicht nur ein Darmthema. Und auch nicht mit ein bisschen NEMS oder Jod zu klären.
 
Die Milz ist ein zentrales Bindeglied.

Zwischen Entzündung, Eisenstoffwechsel, Immunaktivität und Hormonumwandlung.